Kritik ok, aber Umweltbedingungen und Energieeffizienz besser als in der Darstellung

Von Tim Schäfer, Envites Energy für die Initiative Pro Lithium-Ionen-Batterien

Artikel "Berliner Morgenpost"  09.06.2019

Immer noch wird behauptet, in den Lithium-Ionen-Batterien würde seltene Erden verwendet, wie im o.a. Bericht der Berliner Morgenpost.
Demnach sei es, Zitat:

„So ist etwa die Gewinnung der für die Batterien benötigten seltenen Erden und des Metalls Lithium nicht nur energieintensiv, sondern sorgt in den Abbauländern, die alle außerhalb Europas liegen, auch für große Umweltschäden.“

Nun es ist schlicht falsch, dass für die Batterien seltene Erden verwendet werden!

Lithium zählt nicht dazu und in Lithium-Ionen-Batterien wird kein metallisches Lithium eingesetzt, im Unterschied zu Feststoffbatteriekonzepten.
Auch ein Kobaltanteil, Kupfer, Aluminium, Silizium usw., alle diese Materialien sind keine sogenannten seltenen Erden, Seltenerdmetalle. Diese lassen sich der 3. Nebengruppe aus dem Periodensystem der Elemente zuordnen.

Mag Kritik an Problemen in bestimmten Gewinnungsformen zu den Ausgangsmaterialien von Lithium-Ionen-Batterien in gewisser Weise begründet sein.
Deutlich wird im o.a. Bericht, dass man vor dem Hintergrund einer Auseinandersetzung zu Elektrobussen, eben auch weitere, sagen wir mal unglückliche Argumente ins Feld führt.

Öffentliche Beschimpfungen dieser Art helfen jedoch auch nicht weiter.

Ebenso nicht, überholte Informationen aus Studien zu bemühen.

 

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