Was Handy & Co nicht schaffen soll nun die Elektromobilität bringen!

Von Tim Schäfer für die Initiative Pro Li-Ionen-Batterien 16.12.2017

Eine gesicherte rückwärtsintegrierte Absicherung von Rohstoffen für Batterien wie Li-Ionen-Batterien für die Elektromobilität ist für die Marktteilnehmer Grundfeste der Verankerung. Ein Bestandteil der Li-Ionen-Batterien ist Kobalt, ein wichtiges Material, welches zu Kathodenmaterialien verarbeitet wird. Allerdings anteilmäßig im sinkenden Bereich. Andererseits wachsen die Märkte erheblich.
Nicht unbegründete Kritik gab es des Öfteren zu den Li-Ionen-Batterien, weil insbesondere im Kongo unter einfachsten Bedingungen unter Kinderarbeit das Material zum Teil auch gewonnen wird. Solche Anschuldigungen sind nicht unbegründet, aber scheinheilig, denn die Zustände sind ja nicht von einer Li-ionischen Batterie entwickelt worden, sondern die Ursachen sind vielfältiger Natur.

BMW kündigte nun aktuell an, das Problem über Zertifizierungen angehen zu wollen. Das ist gut und lobenswert. Das was eine Handyindustrie noch nicht geschafft hat, kann so strukturiert angegangen werden. Kongo hat zwar Rohstoffe, ist aber auch von mangelnder Infrastruktur, Armut und Krieg gezeichnet.
Der Autor meint, wenn es der deutschen Automobilindustrie gelingt, hier eine zielführende Entwicklung mit herbei zu führen, dann ist das bemerkens- und lobenswert.

Übrigens:

Die Vereinten Nationen haben den Kongo angesichts von Massenflucht und Hunger jüngst - neben Syrien, dem Irak und dem Jemen - zu einer der vier größten humanitären Krisen weltweit erklärt.

Deutschland und Europa könnten hier konkret auch beitragen, diese humanitäre Krise nachhaltig zu überwinden. Elektromobilität kann mit Elektronengas eine segensreiche Entwicklung ermöglichen. Es ist nunmehr nicht mehr nur mehr eine humanitäre und nachhaltige individuelle Fantasie, auch die neuen individuellen multimodalen Mobilitätskonzepte und Märkte erfordern das.

Artikel: www.finanzen.ne

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